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Nichtwähler deutsche Bundesländer, sowie Kommunalwahlen



Wahlleiter und die abscheibende Zunft veröffentlichen gerne die geschönten Zahlen(amtliches Wahlergebnis) der gültigen Wähler. Dabei werden Regierungen mitnichten von der Mehrheit der Bevölkerung gewählt. Hier sind die VergleichsZahlen der Landtagswahlen, welche die Nichtwähler(incl. Ungültigwähler) berücksichtigen:

Landtagswahlen    und    Regionalwahlen    in    %
Bundesland Mill. Wahlberechtigte Landtags-Wahltag  Nichtwähler in % Regierung % pro Wahlberechtigte Nichtwähler Regierung NichtRegierung Regierung |  Regional-Wahl  Nichtwähler in % (alt)
Baden-Württemberg 7,7 13.03.2016 29,6              39,9 0,74 1,50 | 07.06.2009 50,4
Bayern 9,4 15.09.2013 36,1              30,5 1,18 2,28 | 02.03.2008 59,6
Berlin 2,5 18.09.2016 33,1              34,5 0,96 1,90 | 19.09.2011 42,5
Brandenburg 2,1 14.09.2014 52,1              24,2 2,15 3,13 | 28.09.2008 50,6
Bremen 0,5 10.05.2015 50                24,1 2,07 3,15 | 22.05.2011 52
Hamburg 1,3 15.02.2015 43,1              23,3 1,91 3,29 | 20.02.2011 44,6
Hessen 4,4 22.09.2013 26,8              35,3 0,67 2,84 | 27.03.2011 52,3
Mecklenburg-Vorpommern 1,4 04.09.2011 48,6              29,0 1,68 2,45 | 04.09.2011 49
Niedersachsen 6,1 20.01.2013 40,6              27,5 1,48 2,64 | 11.09.2011 50,3
Nordrhein-Westfalen 13,5 13.05.2012 42                29,2 1,44 2,42 | 30.08.2009 47,6
Rheinland-Pfalz 3,1 13.03.2016 29,6              33,8 0,88 1,96 | 13.06.2004 57,8
Saarland 0,8 25.03.2012 38,4              40,5 0,95 1,47 | 06.06.2009 42,7
Sachsen 3,5 31.08.2014 50,8              25,5 1,99 2,92 | 25.03.2014 41,2
Sachsen-Anhalt 1,9 13.03.2016 40,8              29,2 1,40 2,43 | 2007/2009 63
Schleswig-Holstein 2,2 07.05.2012 39,9               28,9 1,38 2,46 | 25.05.2008 50,5
Thüringen 1,9 14.09.2014 47               24,6 1,93 3,07 | 07.06.2009 46,7
Durchschnitt in % / Bundesland 3,88   39,9             31,2 1,37 2,33 |   50,9


Es gibt, außer in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, weit mehr Nichtwähler als Wähler, die die Regierung unterstützen (Nichtwähler/Regierung → N > R). Auch die, oft geforderte, höhere Wahlbeteiligung 2016, die "falsche" Partei hat Nichtwähler ins Boot geholt, machte die "Eliten" nicht glücklich.
Deutlicher ist das Verhältnis der Nicht-Regierungsanhänger zu Regierungsanhänger (NichtRegierung/Regierung → NR > R). Das parlamentarische System produziert stets Minderheiten an die Macht.
Für regionale Volksentscheide sind die Hürden höher als "Regierungsanhänger" gezählt werden. Oft sind die Hürden für diese Einzelentscheidungen höher als die Wahlbeteiligung (mit einem 4-5-Jahres-Paket voller Wundertüten).

In Sachsen und Sachsen-Anhalt scheint die Meinung "Die da Oben machen sowieso was sie wollen, egal welcher Partei sie angehören." am weitesten verbreitet zu sein. So erreichte die Kommunalwahl 2007 einen Tiefstand von 36,5% Beteiligung
Auch in anderen Bundesländern sind die Wähler nicht wirklich begeistert. Die Landtagswahlen in Bayern lassen auch die Frage offen, ob Nichtwähler die Wahl erheblich beeinflußt haben. Die Darstellung des Amtlichen Wahlergebnisses sollte daher, wenn es aussagekräftig sein soll, überarbeitet werden. Es ist fahrlässig die Stimmen der Indirektwähler (Nichtwähler und Ungültigwähler, sowie andere Parteien) für die Beurteilung der Wahl der Parteien zu ignorieren. Die Ventilfunktion Wahl funktioniert nicht mehr zuverlässig.
Aber in letzte Konsequenz kommt immer der gleiche Schlag Menschen an die Macht.



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