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Systemkritik



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Parteien


Ein Mann wurde abends von 5 Räubern angehalten, die seine Geldbörse verlangten. Er dufte entscheiden, welchem Räuber er sein Geld gab, sonst würde es einfach aufgeteilt. Er entschied sich für den, welcher ihm am wenigsten unsympathisch erschien. Einen Tag darauf wurde der Räuber von der Polizei gestellt. Der Räuber gab zu seiner Verteidigung an, der Mann hätte ihm die Geldbörse freiwillig gegeben. Er hätte sie ihm nicht geben müssen.

   
 

Politiker verletzen die unterstellte Regel, im Sinne des Bürgers zu entscheiden, ständig in grober Weise. Zum Austrocknen des ParteienSumpfes bräuchte es u.A. Veröffentlichtung aller Parteimitglieder, Spenden u.a. Einkommen, sowie ein Parteiverbot bei eingeschlagener Beamtenlaufbahn und umgekehrt, Mandatszeitbegrenzung, Abwahl.

Nieder mit der Parteikratie

Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks wird politisch Interessierten nicht mehr vorgehalten "nach Drüben" zu gehen. Stattdessen heißt es, man solle eine Partei gründen oder in eine eintreten. Erstaunlicherweise bringen veränderte Regierungskonstellationen langfristig ähnliche Politik hervor, wie ihr Vorgänger. Möchte man etwas ändern und schaut sich die Verhältnisse genauer an, steckt, bei aller Machtkonzentration, mehr als ein Funken Wahrheit im Machtmonopol der Parteien. Wir leben nicht in einer Demo-kratie wie Volks-herrschaft, sondern in einer Partei-kratie, wobei der Name der regierenden Partei egal zu sein scheint. Etablierte Parteien eignen sich zudem die Stimmen von Kindern, Nichtwählern, Wählern kleiner Parteien und Ungültigwählern an und teilen Sie unter sich auf. Durch eingeschränktes, passives Wahlrecht besitzen diese "Demokratie-Elite" das Monopol gewählt zu werden und zu entscheiden.

In Parteien erlebt man Häufungen von geltungssüchtigen Besserwissern. Aber während die Basis ihre Ideale und Vorteile im Großen sucht, kämpfen Andere nur um Posten und wissen, dass Ideale sich dem Postenerhalt unterordnen(müssen).

Man kann zwischen verschiedenen Grundtypen in Parteien/Vereinen unterscheiden:

  1. Das zahlende Mitglied: braucht ein Parteibuch für die Karriere oder für's Ego.
  2. Der Mitläufer: sucht Nestwärme; meidet Konflikte.
  3. Der Intrigant: bietet Nestwärme durch Schmeichelei und Heuchelei; sucht den starken Mann.
  4. Der Egoist: bietet sich als starken Mann an; sucht Konflikte und sich.
  5. Der Führer: kann seinen Egoismus mit vermeintlichem Gemeinsinn kaschieren.
Mit Hochstapeleien, Lügen, Image und Geschlossenheit wird Personenkult gepflegt. Durch organisierte Ungleichheit und bewußt gefördertes Unwissen bleiben Macht und Stellung in immer gleichen Händen.

Politiker haben einen Sonderstatus geschaffen, der Parteien über die Rechtsstaatlichkeit normaler Bürger und Organisationen stellt.
Parteien lösen keine Probleme, sondern sind häufig deren Wurzel.


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