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direkte Demokratie

 
     

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Diskussion


Es gibt kein zentrales Forum für dD. Infos bekommt man im Forum für für echte, direkte Demokratie oder neuerdings von direktedemokratie.com wobei diese Foren (noch) nicht von den Nutzern als solche angenommen werden. Weitere Blogs, von Technorati oder Icerocket gesammelt, behandeln andere Aspekte zum Thema dd.

Im Forum für direkte Demokratie des Europa-Magazin's treffen sich EU-Kritiker der Schweiz, im dirdemi-Forum treffen sich deutschsprachige Italiener. MD hat endlich ein Forum zum bundesweiten Volksentscheid eingerichtet.
Ein gut besuchtes Forum mit vermischten Themen gibt es bei Politik-digital. Zusammenfassungen findet man bei Telepolis, wo die meißten Beiträge zu finden sind oder in den Google-newsgroups





Statistik


ðÐ direkte Demokratie Google Trend Sowohl das Interesse an Demokratie scheint sich die letzten Jahre halbiert zu haben, als auch bei direkter Demokratie. Jedoch geben die Graphen nicht viele Jahre her, um echte Ausssagen über Trends zu treffen. Bei den Nachrichten ist ein leichtes Ansteigen zur Abstimmung über den Flughafen Berlin-Tempelhof, ein deutliches Interesse während des Irischen Referendums zum EU-Vertrag, ein Anstieg zum Minarett-Referendum, sowie das jährliche Sommer- und Weihnachtsloch zu erkennen. Eine weitere Analysefunktion bietet Google Insights.

Aussagekräftiger ist die Blogzählung von icerocket. Hier lassen sich verschiedene Themen vergleichen.
Die Messungen sozialer Netzwerke gehen zwar ohne Graphen vor, sind aber mit der separaten Erfassung von Microblogs, Videos u.A. differenzierter. Zwar dauert der Aufruf dieser Chartfunktionen ein wenig, gibt dafür aber gute Einblicke.

   
Die Verknüpfungen im Internet, im Jahr 2007, stellten sich nach Touchgraph- Mindmap folgendermaßen dar:
ðÐ direkte Demokratie Verknüpfungen
Der EyePlorer sucht nach thematischen Zusammenhängen:
ðÐ direkte Demokratie EyePlorer

Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung wurde eine Studie erstellt, deren Ergebnisse selbst die Ersteller überrascht hat und zu interessanten Schlußfolgerungen kommt (20% + 55% für Bürgerbeteiligung, Mißtrauen gegenüber Entscheidungsträgern, etc.).




Umfrage


Umfragen, auch repräsentative, haben den Nachteil, dass stets nur ein Ist-Zustand abgefragt wird, ohne qualifizierende Diskussion und Austausch von Argumenten. Sie werden gerne zur Unterstreichung der eigenen Position, ähnlich Statistiken, nachgereicht.
Vor einer qualifizierten Aussage gehört aber ein Austausch von Meinungen und Argumenten. Doch Forenbetreiber haben nicht nur mit Spam, sondern zudem mit Überwachung in Form von Vorratsdatenspeicherung und Forenhaftung zu kämpfen. Ein Forum zu betreiben ist somit ein zeit- und kostenintensiver Job, soziale Netzwerke zu beeinflussen ist hingegen ein neues Geschäftsfeld.

Umfrage  2005 - 2009   Wird die große Koalition Deutschland aus der Krise führen?
 
Ja, wer denn sonst. 2,1 %
Ja, wenn sie es mutig anpackt. 7 %
Nein, die große Koalition vertuscht die Krise nur. 14,4 %
Nein, wir brauchen eine andere Koalition. 8 %
Nein, wir brauchen eine Neuwahl. 5,3 %
Nein, Politiker sind nicht in der Lage grundsätzliche Probleme zu lösen. 51,9 %
Keine der genannten Antworten. 11,2 %

Eine Shell Jugendstudie kommt zu einem ähnlichem Ergebnis.

Ausgehend von der Theorie über intelligente Massen, globalem Gehirn oder auch kollektive Intelligenz. genannt, wonach eine Prognose umso genauer wird, je mehr unterschiedliche Menschen sich ernsthaft mit einem Thema beschäftigen und ihre Stimme abgeben, wird die Frage um die Zukunft des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland gestellt.
Schwarmintelligenz gibt es in Natur und Technik. Sie wird beim Vogelflug, dem syncronen Schwimmen von Fischen, beim Termitenbau, sowie der Futtersuche, Ei-Sortierung und anderen Entscheidungsprozessen der Ameisen beobachtet. Anwedung findet sie bei der Tourenplanung, Erstellung von Fluchtwegen, der Kreditwürdigkeitsprüfung, im Prozessordesign und Energiemanagement.

Wie sieht das politische System der Bundesrepublik im Jahr 2015 aus?
 
Das System nähert sich dem System in der Schweiz, mit umfangreichen Mitbestimmungsmöglichkeiten, an.
Das System ist so unflexibel wie jetzt. Nichts Bedeutendes ändert sich.
Keine der genannten Möglichkeiten.

  
(mit Kommentarfunktion)


Die Beliebtheitswerte von Politikern sind ständig sehr hoch. Wie sehen das die Leser dieser Seite?

Welchen Politiker mögen Sie?
 
Merkel
zu Guttenberg
Westerwelle
Lafontaine
Steinmeier
von der Leyen
Schäuble
einen Anderen
gar Keinen
  
(auch mit Kommentarfunktion)




Unterschriften, etc.




Sie möchten eine neue Petition einrichten? Onlinepetitionen haben in Deutschland ab dem 1.9.05 rechtliche Relevanz. Bevor man eine (e)Petition, abwertend auch Bettelbrief genannt, einrichtet, unterschreibt oder diskutiert, sollte man sich eine Übersicht der laufenden Bittschriften (2005 gab es immerhin 22.143 Beschwerden und 160 öffentliche Petitionen) verschaffen. Beginnen wir mit einem Testlauf und schauen mal, was daraus wird. Eine abgelehnte Petition wird, anders als gescheiterte Gesetze, nur mit dem Hinweis auf die erste Ablehnung, in Ablage P verwaltet.

Eine EU-Petition an das EU-Parlament kann als Informationsweitergabe, Beschwerde, Frage oder als Antrag auf Stellungnahme des Parlaments abgefaßt werden. Mit dem Europäischen Bürgerbegehren, mit mindestens 1 Mill. Unterschriften, soll man seine Bitten an die Europäische Kommission richten. Beide Instrumente haben, wegen fehlender Entscheidungsgewalt, mit dD nur am Rande zu tun.

Das Dilemma, nichts tun zu können, geht noch weiter. Als Demonstrant. ist man letztendlich auch nur ein Bittsteller, kaum ein Verhandlungspartner und schon gar kein Souverän. Politische Streiks gelten in Deutschland als verboten. Und deutsche Gummiparagraphen oder Art 20 Abs 4 können nach Bedarf ausgelegt werden. Unruhe ist unerwünscht. Aber auch die Demonstrationen zum DDR-Zusammenbruch und andere Aufstände waren nicht genehmigt, sondern brauchten einen kritischen Punkt.

ðÐ-direkte-Demokratie-Demonstration

Revolution wurde mit der Ewigkeitsklausel vom Grundgesetz ausgeschlossen; was ja auch legitim wäre, hätte das deutsche Volk eben dieses Grundgesetz ausgewählt, beschlossen, regelmäßig für jede Generation bestätigt und jede Änderung genehmigt.

Autos zündeln oder Farbbeutel werfen mag als Ausdruck von Wut verstanden werden. Protest-Gewalt wird öffentlich verurteilt, wird als Vorwand für die Sicherheitsdebatte benutzt und unterschlägt echte oder angedrohte Staatsgewalt. Jedoch entpuppt sich auch in manchem "Basisdemokraten" ein Demagoge und Tyrann. Aber was was kann man wirklich tun, nachdem man sich informiert hat und zu der Überzeugung gelangt ist, dass eine Änderung der Verhältnisse nötig ist, nicht nur die Bekämpfung der Symptome? Man kann sich z.B. mit dem Organisieren von Kampagnen und Aktionen beschäftigen oder, ganz ohne feste Strukturen, gleich per Flashmop treffen, sich mit Facebook verabreden oder passiven Widerstand leisten und boykottieren.
Streng genommen dient jeder noch so kleine Vorstoß für dD dem gesellschaftlichen Fortschritt. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.

Termine (nicht aktualisiert)