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Wissen
Nichtwähler, sowie die Wahlbeteiligung der letzten 50 Jahre
Die Wahlbeteiligung rutscht auf den niedrigsten Stand der Bundesrepublikanischen Geschichte überhaupt.
Dieser Trend zur Politik-er-verdrossenheit ist in ganz Europa zu beobachten. Es gibt neben der
Wahlverweigerung
noch die Möglichkeit
ungültig
zu stimmen, was aber weder Auswirkung auf das Wahlergebnis, noch die Wahlkampfkostenerstattung hat. Nichtwählerstimmen,
ungültige
Stimmen, sowie Stimmen für Parteien unter der 5%- Hürde, werden unter den Gewinner-Parteien, proportional zu ihrem Stimmenanteil, aufgeteilt.
Wahlbeteiligung 1949 - 2005 in %
| 14.08.49 |
06.09.53 |
15.09.57 |
17.09.61 |
19.09.65 |
28.09.69 |
19.11.72 |
03.10.76 |
05.10.80 |
06.03.83 |
25.01.87 |
02.12.90 |
16.10.94 |
27.09.98 |
22.09.02 |
02.10.05 |
| 78,5 |
86,0 |
87,8 |
87,7 |
86,8 |
86,7 |
91,1 |
90,7 |
88,6 |
89,1 |
84,3 |
77,8 |
79,0 |
82,2 |
79,1 |
77,7 |
Wahlbeteiligung_nach_Altersgruppen
Wähler und Nichtwähler 1998 in %
nach Landkreisen
Quelle:
n-tv
Wähler und Nichtwähler 2002 in % nach Landkreisen
Quelle:
n-tv
Wähler und Nichtwähler 2005 in % nach Landkreisen
Quelle:
n-tv
Wahlbeteiligung von 1979 - 2004 bei den Europawahlen
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Europa-Wahlbeteiligung von 1979 - 2004 in Europa
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Europa-Wahlbeteiligung von 1999 - 2004 in Deutschland
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Quelle:
Telepolis
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Quelle:
Bundeswahlleiter
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Wahlbeteiligung der Europa-Wahl 2004 nach Landkreisen
Quelle:
Bundeswahlleiter
In Sachsen-Anhalt scheint die Meinung "Die da Oben machen sowieso, was sie wollen, egal welcher Partei sie angehören." am weitesten verbreitet zu sein. So erreichte die Kommunalwahl 2007 einen
Tiefstand
von 36,5% Beteiligung. Aber auch die anderen
Bundesländer
sehen bei Kommunalwahlen nicht wirklich begeistert aus. Die
Darstellung
des Amtlichen Wahlergebnisses sollte daher überarbeitet werden.
Wozu auch wählen? Die Politiker machen, was
Andere
ihnen einflüstern.
Leider fehlt auf den Wahlzetteln immer noch der Platz für "Ich vertraue keiner der hier vorgestellten Parteien bzw. keinem Politiker" bzw. "Ich bin mit dieser Wahl nicht einverstanden" oder gar Raum für Alternativen.
Bei geltendem Staatsrecht kommt in dem Gedankenspiel "alle Nichtwähler zusammen sind die stärkste Kraft" nur ein weiterer Führer, der die Weißheit mit Löffeln frisst und den "richtigen" Weg kennt, heraus - also nichts Neues.
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