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Regional, deutsche Bundesländer



Mecklenburg-Vorpommern Berlin brandenburg Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Hamburg Bremen Niedersachsen Thüringen Bayern Baden-Württemberg Hessen Rheinland-Pfalz Saarland Nordrhein-Westfalen deutsche Bundesländer Vergleich
 
Baden-Württemberg Bremen Niedersachsen Sachsen
Bayern Hamburg Nordrhein-Westfalen Sachsen-Anhalt
Berlin Hessen Rheinland-Pfalz Schleswig-Holstein
Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern Saarland Thüringen
 
Fazit



Vergleich


Vor dem internen Vergleich der Bundesländer eine minarette Nabelschau zur Einstellung der Eliten zu Volksentscheiden aus Schweizer Sicht.
Gegenüber dem Bundesrecht gibt es in den Regionen durchaus plebiszitäre Elemente. Insgesamt waren bis 3/09 von 4642 eingeleiteten Bürgerbegehren auf Gemeindeebene 1136 erfolgreich. Vom bundeslandweiten Begehren zum Volksentscheid haben es gerade mal 15 gebracht, wovon 5 am Quorum gescheitert sind und 3 Weitere ignoriert wurden. Grundsätzlich gibt es aber bei regionalen Verfassungsänderungen Bürgerentscheide.

Während Bayern , mit seinen 10 Jahren Geschichte, im deutschen Volksentscheid-Ranking den Spitzeplatz erreicht, blieb Berlin bislang Schlußlicht. Berlin will aber vorpreschen (ist sich aber noch uneins , die PDS kündigt gar einen Wahlkampf zum Thema an) und Hamburg überholen (die CDU beweisst hier viel Kreativität - Ignorieren, Verändern, Verfälschen, Verhindern, Ausbremsen, Verklagen), während sich in Nordrhein-Westfalen selbst die CDU mit der FDP, in den Kommunen, zu Mitbestimmung anschickt.

Laufende oder in den letzten Monaten abgeschlossene Volksabstimmungen und Volksbegehren in Deutschland. Vaterstätten stimmt 5/09. über die Einführung deutschlandweiter Volksentscheide ab.

Trotz aller Fortschritte ist das Ergebnis ernüchternd: 36 Referenden, davon 13 "von unten“ ausgelöste Volksentscheide (Bayern 5, Hamburg 4, Schleswig-Holstein 2, Sachsen 1, Sachsen-Anhalt 1) durch 185 Volksinitiativen/Volksbegehren 1946-2006. 2/3 der Volksbegehren scheitern schon in der ersten Stufe an Quoren, Themenausschlüssen, Fristen. Die Daten zu Volksbegehren und -entscheiden werden immer gründlicher recherchiert, was aber an der Distanz der Politikern zu den Wählern nichts ändert.

Die Schacherei führender Politiker bei der Föderalismusreform treibt seine Blühten (Elbien, Mitteldeutschland, Preussen), wobei der GG-Artikel 29 eher stört, manchmal auch funktionalisiert wird.
Bürgereinfluß auf Wahllisten (kumulieren, panaschieren) und Bürgermeisterdirektwahlen werden gerne von Leuten, die um "ein bißchen mehr" Demokratie betteln, als direktdemokratische Verfahren bezeichnet und werden hier, der Vollständigkeit halber, mitaufgeführt.

Ein Problem regionaler Abstimmungen ist das Floriansprizip, wenn großflächige Änderungen akzeptiert werden, nur nicht vor der eigenen Haustür.

Das Projekt Bürgerhaushalt der Bertelsmann Stiftung, hat seine Arbeit eingestellt.